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von: Yvonne70 7. Mai 2015, 10:10 zum letzten Beitrag 7. Mai 2015, 10:10

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Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#1von lunalovegood » 21. Okt 2013, 20:19

hallo allerseits,

bin zwar erst neu angemeldet hier, aber da ich mich hier unter tier-"verrückten" befinde, hoffe ich, ein offenes ohr zu finden (& nicht für einen troll gehalten zu werden)

ich erzähl mal kurz:

zum letzten "jahrhundert"hochwasser ertrank hier nach diversen fehlgeschlagenen evakuierungsversuchen eine herde von ca. 25 heckenrindern und 20 wildpferden (koniks).

die herde war eigentum des hiesigen NABU-vereins & wurde von selbigem als "schwierig bis unmöglich zu evakuieren" bezeichnet. trotzdem hielt man sie im deichvorland, d.h. auf der wasserseite, die auf jeden fall voll läuft, sobald hochwasser ist.

im jahr 2011, da gabs ein "kleineres" winterhochwasser, standen die tiere bereits im wasser, so daß amtstierarzt & staatsanwaltschaft sich einschalteten. das verfahren wurde aber niedergeschlagen, nicht zuletzt vermutlich auch deshalb, weil der vorsitzende (neuhäuser) des nabu-kreisverbandes ein recht gewiefter herr mit sehr guten verbindungen ist.

trotz der beinahe-katastrophe 2011 verblieben die tiere weiterhin auf der weide im deichvorland, wo sie letztendlich 2013 jämmerlich ersoffen. die angstschreie der sterbenden tiere mußte man hier über stunden, z.t. tage mit anhören. manche eltern setzten ihren kindern stundenlang kopfhörer auf & spielten ständig die gleichen kinder-mcs/cds ab...

leider stellt sich der verantwortliche seiner verantwortung nicht! hier ist die stimmung am überkochen...

informiert euch im internet (& wer die nerven hat, kann ja mal die bildersuche bemühen - es ist grausam) & wenn ihr mögt, seht euch das
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wenn ihr fragen habt: jederzeit & gern an mich!
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#2von Yvonne70 » 21. Okt 2013, 22:25

Ich habe soeben unterschrieben und die Petition bei Facebook in unsere Gruppe vom Bulldoggen Molosser Board geteilt.

Ich könnte es mir so vorstellen, die Tiere waren bestimmt versichert und jetzt gibt Kohle :fooli072: Das Hochwasser kam doch mit Vorankündigung, blieb da nicht genug Zeit die Tiere zu retten?

PS: Anne ob du neu bist oder nicht spielt gar keine Rolle, hier bei uns wird jeder gleich an/aufgenommen und behandelt, egal wie lang er/sie dabei ist :connie_5:

Darf ich mir deinen Text mopsen, ich würde gern noch weiter bei FB verbreiten, damit die Menschen dort auch wissen, worum es geht. Ihr benötigt ja doch eine ganze Menge Unterschriften.
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folgende User möchten sich bei Yvonne70 bedanken:


Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#3von lunalovegood » 21. Okt 2013, 23:10

danke fürs unterschreiben & weiterleiten!
klar, immer klau den text - es kann nur gut sein, wenn das weiter verbreitet wird.

damit auch weiter weg bekannt wird, was hier für ne sauerei gelaufen ist. es gibt schon einiges an bundesweiter rückmeldung, wo leute z.b. regelmäßig an den NABU spenden. & von der kohle wurde vielleicht das ein oder andere dieser armen tiere angeschafft...

ob die tiere versichert waren, das weiß ich nicht. allerdings gibt es eine ENTSCHÄDIGUNG! (über die höhe wird gestritten, von 800 bis 3000eu pro tier sagen die bauern)


ja, wir wohnen im norden sachsen-anhalts. wenn in dresden land unter ist, setzten wir uns mit ner flasche wein auf den schreck (wir wohnen direkt hinterm deich) auf die terrasse & planen, was wir an welchem tag wohin in sicherheit schaffen - es ist noch viel zeit.

genauso machen es hier auch alle herdenbesitzer, alle weidetiere können mit ausreichend zeit evakuiert werden.

dann gabs schon vom landkreis eine ansage an den NABU, sie mögen doch die tiere auch mal evakuieren, alle anderen weiden waren schon leer, da fiel die herde schon auf. reaktion: siehe statement vom rechtsanwalt.

es gab - ohne frage - bemühungen zu evakuieren, allerdings sind die armen tiere, weil sie nicht an menschen gewöhnt waren, jedes mal stiften gegangen. weil sie ja angeblich "wild" gehalten wurden. ne großviehherde. in mitteleuropa.

letztendlich, nachdem die tiere tot waren & die ersten vorwürfe richtung NABU gingen, gabs ne menge wortreicher ausreden, die alle simpel zu widerlegen & zu entkräften waren. weswegen alles schief gegangen wäre & wer alles schuld sei - bloß der NABU nicht.

wenn da nichts passiert, stellen die da bald wieder tiere hin. & das nächste "jahrhundert"hochwasser kommt bestimmt...
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#4von Petronelli » 22. Okt 2013, 08:26

Ich hab´s auch mal geteilt und unterschreibe!
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#5von Petronelli » 22. Okt 2013, 08:30

Wir haben ja auch Spenden gesammelt und meine Freundin ist mit einer Tierschutz-Orga hochgefahren. Vor Ort hat die Feuerwehr die helfer und Tierschutz-Orgas daran gehindert, die Tiere zu retten. Nach viel Kampf gelang es dann doch von Schildkröten bis Katzen und Schafe etc. einige zu retten.
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#6von lunalovegood » 22. Okt 2013, 10:18

he petra,
danke für weiterleiten & unterschrift.

wo war deine freundin denn? bei uns gibts gar keine freilaufenden schildkröten...

nee, quatsch beiseite. manche entscheidungen des krisenstabs scheinen nicht ganz logisch, manche sind es auch nicht. haben hier auch manches mal (wieder) gestaunt.

siehe auch zoo bernburg, wo einige tiere ebenso abgesoffen sind & frau fragt sich, warum das passieren mußte!
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#7von Petronelli » 22. Okt 2013, 11:26

Bei sowas immer!!!! Nichts zu danken.
:lach: Die Schildkröte war noch in irgendeinem verlassenen Haus.
Die hatten echt ihren Kampf, die menschen waren doch schon längst evakuiert und man hat die helfer trotzdem nicht in die Dörfer gelassen :fooli024: :fooli024:
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#8von Yvonne70 » 22. Okt 2013, 11:29

Ich verstehe nicht, das so ein Krisenstab da heillos überfordert ist, ist ja nicht das erste mal, das ihr Hochwasser habt und das kam ja auch nicht unerwartet über Nacht.
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#9von lunalovegood » 22. Okt 2013, 11:58

@schildi
haben sie sich die adressen notiert? von den *rschkrampen, die da ihre tiere hilflos zurück gelassen haben? *wutausbruch*
da sollte es ein tierhaltungsverbot geben!


@krisenstab
ja, es war wieder oft so *nicht verteidigen will*, daß gebiete evakuiert werden mußten.

wer bleibt, tut es auf eigene gefahr hin & muß einen ggf. erforderlichen rettungseinsatz selber tragen. in solche gebiete wird auch niemand mehr reingelassen, schon garnicht von außerhalb (kein anwohner).

die anwohner übrigens kennen ja die schleichwege durch den wald o.ä. (weiß, wovon ich rede)

da es oft an vielen stellen gleichzeitig "brannte", hat der krisenstab genug zu tun & will sich nicht auch noch mit diversen nebenkriegsschauplätzen rumschlagen, was ich durchaus verstehen kann.

bei uns z.b. haben sie es aber nicht mal auf die naht gekriegt, die schwere (private!) technik, die rund um die uhr im deichschutz im einsatz war, mit diesel zu versorgen. dafür gabs futterbeutel (brötchen, wurscht, plastemesser) für die helfer, die mit händen & füßen in dieser sauerei arbeiteten. wer will sich denn mit solchen dreckpfoten was zu essen machen? *von 12 bis mittag gedacht*
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Re: Ertrunkene Herde beim Junihochwasser 2013

Beitrag#10von Yvonne70 » 22. Okt 2013, 12:14

ohne Worte *kopfschüttel*
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